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Ob es ein
Ur-Matriarchat
gegeben hat, ist nicht ganz sicher. Aber es gibt heute noch solche
Völker
auf der Erde. |
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| Man hat vor allem
bei Ausgrabungen in Catal Hüyük in der Türkei
festgestellt,
dass es eine Kultur von ca. 8000 bis 5000 v.Chr. gegeben hat, die wohl
keine
Kriege kannte. Denn die Stadt hatte keine Stadtmauer und man hat auch
keine
Waffen gefunden, auch keine Jagdwaffen. Auch andere Ausgrabungen
bestätigen
dies. Man weiß von noch existierenden Völkern auf der Erde,
dass
diese Matriarchate an eine Größe Göttin geglaubt haben.
In
den Matriarchaten gab es ein herrschaftsfreies System. Es wurde
verhindert,
dass Macht und Besitz angehäuft wurden. Die Herrschaft lag auch
nicht
bei den Frauen allein. Oft gab es eine Ämterdoppelung, wobei ein
Amt
von einer Frau und einem Mann ausgeführt wurde. Die
Verwandschaftsbeziehungen
werden auf die Frau zurückgeführt. Die Männer ziehen bei
der
Heirat in das Haus des Mutterclans ein. Es gab auch wohl eine
Arbeitsteilung
zwischen Männern und Frauen, wobei die Frauen die Hausarbeit und
Teile
der Feldarbeit übernahmen und die Männer die Jagd und Teile
der
Feldarbeit. Die Matriarchate haben eine Konsensdemokratie. Das
heißt,
es wird solange verhandelt, bis alle zustimmen bzw. keine mehr
widerspricht. Die Wirtschaft beruht auf dem Ackerbau. Man arbeitet in Subsistenzwirtschaft. Überschüsse werden auf den Festen von den reicheren zu den ärmeren Familien umverteilt. Man achtet darauf, dass sich weder Macht noch Besitz anhäufen. Die Matriarchate waren eine friedliche Gesellschaft. Vielleicht können wir von ihnen lernen. |
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| buecherfinder bookbutler Buchpreis24 |
Literatur:
Brigitte Röder; Juliane Hummel; Brigitta Kunz, Göttinnendämmerung, Das Matriarchat aus archäologischer Sicht, München, Droemer Knaur, 1996 Heide Göttner-Abendroth, Das
Matriarchat
I,
Stuttgart, Kohlhammer, 1991 Claudia von Werlhof u.a., Die
Diskriminierung
der Frauenforschung - Eine moderne Hexenjagd, Bern, edition amalia,
2003, ISBN: 3-903581-21-3 Heide Göttner-Abendroth, Fee
Morgane - Der Heilige Gral -
Die großen Göttinnenmythen des keltischen Raumes neu
erzählt, Königstein, Ulrike Helmer Verlag, 2005, ISBN:
3-89741-166-0 Heide Göttner-Abendroth,
Inanna - Gilgamesh - Isis -Rhea,
die großen Göttinnenmythen Sumers, Ägyptens und
Griechenlands neu erzählt, Königsstein, Ulrike Helmer Verlag,
2004, ISBN: 3-89741-158-X Heide Göttner-Abendroth,
Frau Holle - Das
Feenvolk der Dolomiten, die großen Göttinnenmythen
Mitteleuropas und der Alpen neu erzählt, Ulrike Helmer Verlag,
2005, ISBN: 3-89741-167-9 Gerda Weiler, Ich verwerfe im
Lande die Kriege - Das
verborgene Matriarchat im Alten Testament, München,
Frauenoffensive, 2. Auflage 1986, ISBN: 3-88104-140-0
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| Altavista.com | Links: Matriarchat.net Mit Matriarchat suchen |
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| Erstellt am 14.02.2005, Version vom 31.08.2008, Johannes Fangmeyer | zurück
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